Verbinden Sie die gewünschte Optik mit Bauteilgeometrie, Handhabung, Reinigung, Einsatzumgebung und Beschichtungslinie. Dieser Leitfaden hilft beim Vergleich von Struktur-, Matt- und Hochglanzpulvern, bei der Farbdefinition und bei einer verwertbaren Anfrage.
Bildschirmdarstellungen und digitale Farbwerte dienen nur als Orientierung. Die endgültige Freigabe sollte anhand eines physischen, mit dem vorgeschlagenen Pulver beschichteten Blechs und anhand vereinbarter Prüfungen für Substrat, Vorbehandlung, Schichtdicke und Einbrennung erfolgen.
Glanzgrad
Matte Oberflächen verringern Reflexionen und mildern sichtbare Schwankungen. Hochglanz erzeugt eine helle, spiegelnde Wirkung, kann aber Unterschiede im Untergrund oder Auftrag stärker zeigen. Bei kritischer Optik sind messbarer Glanzbereich und Messgeometrie anzugeben.
Struktur und Oberflächencharakter
Fein- oder Grobstruktur schafft Haptik und kann kleine Untergrundunterschiede kaschieren; glatte Oberflächen betonen Vorbehandlung und gleichmäßigen Auftrag. Bezeichnungen und Fotos definieren das Profil nicht, daher ist ein beschichtetes Muster erforderlich.
Farbabstimmung
Nennen Sie RAL oder Pantone oder stellen Sie ein aufbewahrtes Urmuster bereit. Beleuchtung, Betrachtungswinkel, Glanz und zulässige Serienabweichung sind ebenfalls festzulegen. Derselbe Nennfarbton kann je nach Struktur, Bindemittel und Substrat anders wirken.
Chemie und Einsatzumgebung
Epoxid-, Polyester-, Hybrid- oder andere geeignete Systeme werden anhand von Innen- oder Außeneinsatz, UV-Licht, Wärme, Reinigern und Kontaktstoffen ausgewählt. Die Optik allein belegt keine Gebrauchstauglichkeit.
Farbe und Oberfläche vor der Musteranfrage festlegen
Senden Sie Angaben zu Bauteil, Linie, Einsatz und Farbreferenz. DAMEI kann die Anforderungen prüfen und eine geeignete Bemusterung und Validierung besprechen.